Archiv des Autors: Doris

Schaumgesänge: Gestaltwandlerin zu Besuch im Hammerbachtal

Fantasy, Thriller, Abenteuerroman oder eine 400-Seiten-Geschichte, die eine ungewöhnliche  junge Frau auf ihrem abenteuerlichen Weg der Selbstfindung begleitet und von der Gesellschaft Verständnis und Toleranz jenseits des Bekannten fordert?

Diese Frage stellten sich die 20 Besucherinnen und Besucher, die am 28. April zur Lesung von Julia Reisenhauer ins Alte Schulhaus in Offenhausen kamen. Die junge Autorin stellte dort ihren Roman „Schaumgesänge vor“, der 2015 im Eigenverlag erschienen ist.

Eindeutig Fantasy“, lacht die sympathische Nürnbergerin, deren Mutter seit vielen Jahren in Kucha lebt. Sie zögert kurz. „Oder von allem etwas.“ Spannend war es auf alle Fälle, wie die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher zeigten. Weiterlesen

Aktion Pflanzenrettung

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchon immer hatte ich ein Herz für Pflanzen, und ein Leben ohne Garten kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ich weiß nicht mehr so genau, wann es so richtig los ging, vielleicht vor 6 oder 7 Jahren.

Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und fuhr an einem Bauplatz vorbei. Der Boden war weitgehend platt gewalzt, kein schönes Bild. Es war Frühjahr und ich sah am Rand des Platzes kleine Schmetterlingssträucher herauskommen.
(ein Text von Lydia)

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Es regt sich

Trotz verhaltener Temperaturen
regt sichs wieder in den Gärten.

So auch bei uns.
Da ist Schneegöckchengeläute.
Bärlauch sprießt.
Krokusse klecksen Bunt in die Wiese.
Stare sind zurück.
Erste Grasfrösche verkünden „gurrend“ ihre Lust.
Und Evas Egensbacher Bienchen scheinen gute Ohren zu haben.
Sie sind dem feinen Läuten gefolgt
und naschen fleißig in den Kelchen der Schneeglöckchen.

Text und Fotos: Horst Lößl, Grafiker und Naturfotograf
www.horst-loessl.de

Frisches Brot mit Mistel

Beim letzten Dorfnabel-Treffen im Café des Bioladens „Bioengel“ in Engelthal am 13. Februar ging es hoch her. In der Backstube hinter dem Laden, die Fritz Leipold freundlicherweise zur Verfügung stellte, buk der der begeisterte Engelthaler Hobbybäcker Jochen Müller frische Holzofenbrote. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Frauen der „Dorfnabel-Initiative“, die die duftenden Brotlaibe gegen einen Unkostenbeitrag am Abend mit nach Hause nehmen durften. Weiterlesen

Skulpturen von Walburga Herrmann

Scheinbar schwerelos schweben, ruhen oder erheben sich die Skulpturen der Steinbildhauerin Walburga Herrmann. Seit dem 22. März sind die Werke der Oberpfälzerin in einer Einzelausstellung im Silo 9 in Offenhausen zu sehen. Am 26. April geht die Ausstellung mit einem Künstlergespräch zu Ende.

Mit dem Stein als bildnerisches Material verbinden wir Schwere und Eindeutigkeit. Dass es auch anders geht, zeigt Walburga Herrmann, die in Erkelsdorf in der Nähe von Sulzbach-Rosenberg zuhause ist. Ihre Figuren schweben, träumen oder räkeln sich in großer Leichtigkeit. Sie öffnen sich mit ihren Geheimnissen, und doch bleibt vieles verborgen. Weiterlesen

Inspiration Natur

Unter dem Motto „Inspiration Natur“ stellt die Künstlerin Lydia Hahn-Lößl aus Engelthal im K5 Regionales Kunstforum in Hersbruck aus. Begleitet wird die Malerin von ihrem Ehemann, dem Engelthaler Naturfotografen Horst Lößl, und der Textilkünstlerin Elke Schmidt, die in Schrotsdorf zuhause ist. So sind gleich drei KünstlerInnen aus dem Hammerbachertal in der Hersbrucker Ausstellung zu Gast. Weiterlesen

Es ist viel los 2015!

Beim Lesen der Hersbrucker Zeitung blieb mein Auge bei „Termine in Offenhausen“ hängen. Von Januar bis Dezember 2015 gibt es Veranstaltung über Veranstaltung: Ski-Ausflüge, Faschingsbälle, Sängerabende, Wanderungen, Kirchweihen, Sänger- und Musikanten-Treffen, Schaumparty, Weihnachtsfeiern, Christbaumverlosung u.v.m. Mit Langeweile ist 2015 in der Gemeinde Offenhausen nicht zu rechnen. Und nicht nur hier. Weiterlesen

Beeren, Äpfel und Holunder: eine Nachlese

QuittenZugegeben, ich bin Städterin. Gemüse und Obst kaufe ich im Laden. Aber den Blick in die Obst- und Gemüsegärten auf dem Land, ihre Fülle und ihren Reichtum habe ich immer schon geliebt. Was für ein Leben. Vor drei Jahren hat es mich nun selbst auf´s Land verschlagen. Den Obstsegen darf ich seither live miterleben. Wie schön.

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