Archiv des Autors: Eva

Ton nimmt Gestalt an – beim Dorfnabeltreff in Egensbach

PA300637Die Initiative „Dorfnabel“ – Leben im Hammerbachtal ist weiterhin aktiv dabei, Menschen aus der Nachbarschaft zusammenzubringen, um Wissen, Können und Interessen auszutauschen. So konnten wir nun auch Anita M. Franz aus Egensbach dafür gewinnen, uns in das Gestalten mit Ton einzuführen.

Anita M. Franz  hat sich nach der Genesung von einer schweren Erkrankung den Traum von einer eigenen Töpferwerkstatt mit Brennofen erfüllt. Ihr Atelier im Obergeschoß ihres Hauses ist gefüllt mit Tonskulpturen und -gefäßen und Objekten aus Fundstücken und Metallschrott und Ton. Für sieben Hammerbachtaler/innen  war dieses Atelier für einen Tag der „Dorfnabel“ Lydia, Horst, Dagmar, Eva, Regina, Erika und Lissy durften mit Anita M. Franz Atelierluft  schnuppern.  Weiterlesen

Die Bauernsfünfer aus der Oberpfalz in Offenhausen

Hupfersaal_2015Die „Original Bauernsfünfer“ aus der Oberpfalz spielten in Hupfersaal in Offenhausen auf und lockten die mittelfränkischen Nachbarn ganz schnell aus der Reserve. Die Biobauern e.V. hatten sie dazu eingeladen, um die Kultur (landschaft) im ländlichen Raum zu pflegen.
Barbara Ströll hatte die beiden Musiker entdeckt und den Vorstand der Biobauern, Uwe Neukamm, davon überzeugt, dass es alles andere als „uncool“ ist, Volksmusik unter das Volk zu bringen, vor allem wenn sie so frech, witzig und musikalisch hochwertig daherkommt wie bei Uli Radl und Dominik Niklas aus dem Landkreis Sulzbach-Rosenberg. Weiterlesen

Die Bienen fliegen wieder – der Frühling ist da

Sobald die Märzsonne auf den Bienenstock scheint, werden auch die Bienen aktiv. Eine spannende Zeit für alle Imkerinnen und Imker!
Zum Reingucken ist es noch zu früh, aber  am Flugloch zu sitzen und die ersten Ausflüge der Bienen zu beobachten und sich mit ihnen über pollenbeladene Rückkehrerinnen zu freuen, ist ein unvergleichliches Erlebnis! Die Königin fliegt übrigens noch nicht selber aus – das Sammeln von Wasser und Pollen übernehmen ihre Arbeiterinnen.

Aufräumen als Beruf

Dagmar Leicht

Dagmar Leicht

Es gibt Menschen mit ungewöhnlichen Berufen im Hammerbachtal. Dagmar Leicht aus Peuerling gehört dazu. Wer noch nach einer etwas ausgefalleneren Idee für den Muttertag sucht, dem sei ihr Angebot ans Herz gelegt: „Professionelles Aufräumen“ mit Leichtigkeit, Ausdauer und Erfahrung. Was sich dahinter verbirgt, versuchten wir im Gespräch zu ergründen.

Frage: Wie kamen Sie dazu, eine so ungeliebte Angelegenheit wie das Aufräumen zum Beruf zu machen?

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Demeter aus dem Ei

Diese Geschichte würde eigentlich besser zu Ostern passen, aber sie hat sich Anfang November zugetragen und passt ja auch ein bisschen zu Weihnachten, denn sie handelt vom Wunder des Lebens. Es begann alles damit, dass mein Huhn Bernadette, die mit ihren Schwestern Chrissi, Dorle und Alma auf unserem kleinen Hühnerhof in Egensbach lebt, unbedingt einmal brüten wollte. Weiterlesen

Vom gemeinsamen Brotbacken im Hammerbachtal

Eigenes Brot im Holzbackofen backen – so wie es in den Dörfern des Hammerbachtales einmal alltäglicher Brauch war – das wollte ich schon immer gern. Seitdem ich in Egensbach wohne, steigt mir jedes Jahr an Pfingsten der Duft von Holzfeuer und frischem Brotkuchen beim traditionellen Brotkuchenfest in die Nase und ich träume vom eigenen Holzofenbrot. Am Pfingstsamstag 2014 kam ich darüber mit Elfriede Moosburger und Dieter Schmidt ins Gespräch. Weiterlesen

Brotkuchenfest in Egensbach am Pfingstsamstag 2014

Elfriede Moosburger formt LaiberlnDas Brotkuchenfest in Egensbach lockte am Pfingstsamstag das ganze Dorf und zahlreiche Gäste. Die Tradition des Brotbackens im eigenen gemauerten Holzbackofen ist in Egensbach inzwischen leider verloren gegangen. Von den ehemals elf Holzbacköfen im Ort gibt es heute nur noch den Backofen im Hof der Familie Moosburger, der 1947 erbaut wurde.

Vor 26 Jahren regte der damalige Gastwirt Richard Meister an, diesen wenig benutzten Backofen wiederzubeleben. So entstand die Tradition des Brotkuchenfestes, die der Gesangverein Sängerliebe heuer zum 26. Mal veranstaltete. Vereinsvorsitzender Reinhard Franz öffnete dafür seine Scheune als Schankraum und das halbe Dorf trug zum Gelingen des Festes bei. Weiterlesen