Ton nimmt Gestalt an – beim Dorfnabeltreff in Egensbach

PA300637Die Initiative „Dorfnabel“ – Leben im Hammerbachtal ist weiterhin aktiv dabei, Menschen aus der Nachbarschaft zusammenzubringen, um Wissen, Können und Interessen auszutauschen. So konnten wir nun auch Anita M. Franz aus Egensbach dafür gewinnen, uns in das Gestalten mit Ton einzuführen.

Anita M. Franz  hat sich nach der Genesung von einer schweren Erkrankung den Traum von einer eigenen Töpferwerkstatt mit Brennofen erfüllt. Ihr Atelier im Obergeschoß ihres Hauses ist gefüllt mit Tonskulpturen und -gefäßen und Objekten aus Fundstücken und Metallschrott und Ton. Für sieben Hammerbachtaler/innen  war dieses Atelier für einen Tag der „Dorfnabel“ Lydia, Horst, Dagmar, Eva, Regina, Erika und Lissy durften mit Anita M. Franz Atelierluft  schnuppern. 

Während die einen schon mit konkreten Vorstellungen kamen und beispielsweise eine Skulptur, eine Pflanzschale oder eine Bienentränke herstellen wollten, ließen sich die anderen zunächst von Schalen, Dosen, Kugeln und Figuren der Künstlerin inspirieren und entwickelten dann eigene Vorstellungen. Mit viel Geduld, Sachverstand und sorgfältig ausgesuchten Werkzeugen und Materialien stand Anita mit Rat und Tat zur Seite.Einfühlsam gab sie sowohl Raum zum freien Experimentieren, half mal hier mit einem guten Tipp und zeigte mal dort eine Technik, sodass es allen gelang, ein tolles Ergebnis zu bekommen.

„Bin ich froh, dass ich mich aufgerafft habe, zu kommen, das hat so viel Spaß gemacht“, schwärmte Regtina, die zum ersten Mal beim Dorfnabel dabei war. Anita M. Franz hatte die Gruppe beim Brotbacken in Egensbach kennengelernt und fand „die Idee, in den Dörfern im Hammerbachtal zusammenzukommen, um gemeinsam etwas zu tun, sich zu helfen oder Neues zu lernen“ einfach toll und hatte Lust sich da mit einzubringen. Sie hatte bisher noch nie einen Tonkurs angeboten, kann sich das aber nun für die Zukunft vielleicht vorstellen.

Staunend und begeistert standen die Teilnehmer/innen zum Schluß vor ihren Tonkugeln, Dosen, Schalen, Figuren und Skulpturen. Dazwischen war Zeit, zusammen zu essen, zu plaudern und sich auszutauschen. Wer mehr über Anita M. Franz erfahren möchte, kann sich unter www.keramikmalanders.de informieren.